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Extraschicht 2012

Der Pott in Bewegung, eine ganze Nacht lang: Die ExtraSchicht geht am 30. Juni 2012 von 18 bis 2 Uhr in die zwölfte Runde. Und das so groß wie nie zuvor. In Zahlen:
53 Spielorte
23 Städte
über 200 Events
mehr als 1.000 Künstler
mehr als 200.000 Fans bereits 2011
170 Shuttlebusse, 140 Fahrräder, 25 E-Bikes und 8 Schiffe im Einsatz
34.000 Kilometer legen alleine die Busse zurückZwischen Klaviermarathon und Industriemuseum, Poetry-Slam und Kläranlage dreht sich das Karussell der Nacht. Neun Spielorte feiern in diesem Jahr ExtraSchicht-Premiere: das Theater an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr feiert eine Gespenster-Walpurgisnacht, die Lohnhalle Arenberg-Fortsetzung in Bottrop nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise vom Barock in die Zukunft, das Bergwerk Bergmannsglück in Gelsenkirchen inszeniert den sich stetig wandelnden Standort, die Ruhr-Universität Bochum entfaltet einen wahrhaft geistreichen Kosmos zwischen Musischem Zentrum und Universitätsbibliothek und das Haus Witten setzt die wechselvolle Geschichte des Hauses in Szene. den riesigen Festspielplatz Metropole Ruhr.
Tickets für die ExtraSchicht 2012 gibt es zum Preis von 14 Euro (44,- Euro für das 4er Ticket), Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
Mehr Infos: www.extraschicht.de
Foto: Ruhr Tourismus / Nielinger
Ruhr International in Bochum
An und in der Jahrhunderthalle in Bochum ist am 26. und 27. Mai die Welt zu Gast. Dabei sprechen wir nicht von einer Fußball Welt- oder Europameisterschaft, sondern von „Ruhr International – Das Fest der Kulturen“.
An zwei Tagen präsentieren die Veranstalter ein großes Programm aus Musik, Kabarett, Literatur und Kinderprogramm. Zahlreiche Künstler werden dort auch spielen. Dazu zählen beispielsweise Khaled, Yemen Blues oder beispielsweise The Raghu Project.Das Fest ist der Nachfolger von Kemnade International und wird vom Bahnhof Langendreer, der Jahrhunderthalle und der Stadt Bochum veranstaltet. Karten können im Vorverkauf für 28 € oder an der Abendkasse für 35 € erworben werden.
Essen: Ausstellung auf der Margarethenhöhe
Anlässlich des 200sten Geburtstags von Alfred Krupp, eröffnet das Ruhr Museum am 26.04.2012 eine Ausstellung im kleinen Atelierhaus auf der Margarethenhöhe. Die Ausstellung beinhaltet 100 Exponate, die einen Überblick über das berühmte Sozialwerk der Firma Krupp „Die Gartenstadt Margarethenhöhe“ geben. Zudem erhält der Besucher einen Einblick über das Entstehen, der Gestalt der Siedlung und das Leben ihrer Bewohner.
Die denkmalgeschützte Siedlung, benannt nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp, ist eine kleine Idylle mitten in der Großstadt. Ihr besonderer architektonischer Charme zeichnet das kleine Städtchen aus. Geschwungene Giebel und Laubengänge, Erker und Fensterläden runden das Gesamtbild ab. Den Grundstein zur Margarethenhöhe legte Margarethe Krupp am 01.Dezember 1906. Für die Siedlung kennzeichnend, es lebten zu jener Zeit nicht nur Angestellte des Kruppunternehmens, vielmehr war es ein Anliegen, die Siedlung für alle zugänglich zu machen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die schwer beschädigte Siedlung in ihrer historischen Form wiederhergestellt. Seit Ende der 80er Jahre steht die Margarethenhöhe unter Denkmalschutz und ist definitiv ein Besuch wert.Kleines Atelierhaus
Sommerburgstr.18
45149 Essen
Urban Movements in Dortmund
Kunst und Kultur finden auch auf der Straße statt, insbesondere bei Jugendlichen. Sie erobern öffentliche Räume, stellen Nutzungsflächen in einen neuen Kontext und gestalten sich diese Lebensräume nach ihren Vorstellungen um – teils auch illegal. Aus vielen dieser kreativen Aktivitäten, die oftmals Eingang in die Jugendkultur gefunden haben, wurden eigenständige Kunstformen. Einem ersten Ausschnitt dieser spannenden kreativen Praxis nähert sich die Ausstellung Urban Movements auf der U2 im Dortmunder U an. Im Fokus stehen Skater, Sprayer und neue Formen wie z.B. Parkour oder Tape-Art. Im Rahmen der Ausstellung finden Workshops statt, unter anderem ein Zine-Workshop vom 11. bis 14. April, 11 – 15 Uhr. Weitere Informationen dazu werden unter www.dortmunder-u.de bekannt gegeben.Eintritt frei, Eröffnung: 27. April 2012, 18 Uhr.
Jagd auf die Moderne. Verbote Künste im Dritten Reich.
Vom 18. März bis 25. Mai präsentiert das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem International Cultural Center (ICC) die Ausstellung „Jagd auf die Moderne. Verbotene Künste im Dritten Reich.“.Dabei nähert sich die Austellung den Künstler, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 verfolgt und deren Werke als „enttarnte Kunst“ diffamiert wurden. Unter ihnen finden sich Namen wie Emil Nolde, Otto Freundlich, Rudolf Belling, Anna Seghers und Lion Feuchtwanger sowie heute unbekanntere Künstler wie Carl Rabus, Valentin Nagel, Julius Graumann und Irmgard Keun.Präsentiert werden unter anderem Werke von Karol Hiller, Jankiel Adler, Władysław Strzemiński, Katarzyna Kobro, Jan Rubczak und Bruno Schulz, die im Fokus der Verfemung durch die faschistische „Kulturpolitik“ standen.
Diese Ausstellung gehört zum offiziellen Programm des Polen-NRW-Jahres 2011/2012 und steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft.
Weitere Infos unter www.jagdaufdiemoderne.de
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Synagogenplatz 1
45468 Mülheim
Dortmund.Kreativ.Stars März 2012
In Dortmund präsentiert der freiberufliche Auftragskomponist und Grafikdesigner Alexander Kersting im Rahmen seiner Diplomarbeit STRUKT.KON eine Installation mittels Fotografien und Animationen. Seine Werke präsentiert der Künstler unter dem Namen Stereokompost. Die Ausstellung beginnt am 15. März mit einer Vernissage bei Heimatdesign und endet am 7. April.

Ausstellungsdauer: 15.03. bis 07.04.2012
DORTMUND.KREATIV.stars wird präsentiert von der Wirtschaftsförderung Dortmund.Hoher Wall 15
44137 Dortmundhttp://www.alexanderkersting.com
http://www.stereokompost.de
Pop Up! Papierkunst in Dortmund

Am 15. März erwartet die Besucher in Dortmund ein langer Donnerstag. In der Ständigen Vertretung (Hoher Wall 15, 44137 Dortmund) lädt Künstler Peter Dahmen zum Vortag und Kreativstammtisch ein.
Von einem „Pop Up“ spricht man, wenn dreidimensionale Objekte entstehen, die vorher zwischen zwei Buchdeckel gepasst haben. Die Papierarbeiten sind fast jedem bekannt. Diese entstehen ganz oder Effekte durch Elektronik, Computer oder 3D- Brille. Peter Dahmen, Jahrgang 1967, studierte Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund. Er arbeitet als freiberuflicher Designer und entwirft leidenschaftlich Klappobjekte aus Papier und Karton. Seit einem Kurzfilm auf der Plattform Youtube von seinen Papierskulpturen im Jahr 2010 erreichte über 1,3 Millionen Klicks.
In dem Vortrag erklärt Dahmen, wie sich sein Berufsleben durch Social Media verändert hat. Weiter gibt er Einblicke in seine Arbeiten und erzählt von außergewöhnlichen Projekten: Die Entstehung der wohl größten Pop-Up-Karte der Welt in New York. Alle Infos gibt es unter www.peterdahmen.de
Der Teilnahme ist kostenfrei. Gäste sind herzlich willkommen.
Termin: 15. März 2012
Vortrag ab 19:00 Uhr
Kreativstammtisch ab ca. 20:30 UhrOrt:
Ständige Vertretung Dortmund
Hoher Wall 15
44137 Dortmund
www.staendigevertretungdortmund.deUm eine Anmeldung wird bis Dienstag, den 13. März 2012 gebeten.
Der Mensch und seine Objekte – Fotografische Sammlung
Das Museum Folkwang präsentiert vom 25. Februar bis 29. April die fotografische Ausstellung „Der Mensch und seine Objekte“ und lädt dazu ein, die Entwicklung der Fotografie, beginnend im 19. Jahrhundert, bis zur unmittelbaren Gegenwart, anhand von 250 Beispielen auf sich wirken zu lassen.Diese fotografische Sammlung veranschaulicht die radikale Veränderung der westlichen Gesellschaften in diesem Zeitraum der Fotografie: Zwar ist das Porträt noch immer ein zentrales Motiv, doch „Der Mensch und seine Objekte“ präsentiert auch die vom Mensch geschaffene und erdachte Objektwelt. Eisenbahn, Auto, Telefon und Flugverkehr verhalfen zu Mobilität und somit beschleunigte sich die Wahrnehmung, die unsere Erfahrung mit Bildern und ihrer Übertragung veränderte.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
Filmschätze im Deutschen Bergbau-Museum
Historische Filmhighlights präsentiert das Deutsche Bergbau-Museum vom 12. Februar bis 15. April unter dem Motto Bergbau-Inszenierungen. In diesem Rahmen haben Filmfans wie Bergbau-Interessierte die Möglichkeit, in die Arbeitswelt der Bergleute unter Tage einzutauchen. Das Montanhistorische Dokumentationszentrum zeigt ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme über die fremde, gefahrvolle Arbeitswelt. Gezeigt werden fünf Filme, darunter der Klassiker Feuer an der Ruhr. Werkstatt für Europa von 1957 sowie Die Ruhrkohle. Ein Film vom Untertage- und Übertage-Betrieb der Ruhrzechen von 1928.Der Eintritt ist frei.
Mehr Infos auf der Webseite.
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Arbeitsbilder von Chris Killip im Museum Folkwang

107 Fotos, alle in Schwarz und Weiß, entstanden zwischen 1968 und 2004 in Nordengland – das ist die Ausstellung arbeit – work mit Werken des Fotografen Chris Killip. 1946 wurde er in Douglas auf der Isle of Man geboren, er arbeitete seit den späten 1960ern als freier Fotograf. 1976 ist er Gründungsmitglied der Side Gallery in Newcastle upon-Tyne und organisiert als Direktor und Kurator zahlreiche Fotografieausstellungen. Seit 1991 ist Killip Professor für Fotografie an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts.
Zu sehen ist die Ausstellung vom 4. Februar bis zum 15. April.
www.museum-folkwang.de