Aktuelle Artikel

  • Kreative Klasse Lounge auf dem Zeltfestival in Bochum

    kkr Die 2. Jahrestagung Kultur- und Kreativwirtschaft Metropole Ruhr bietet rund 400 Teilnehmern aus den Bereichen Kunst, Medien und Handwerk die Gelegenheit, im Rahmen des am 3. September stattfindenden Zeltfestivals am Kemnader See in Bochum Spannendes aus dem Bereich Kreativwirtschaft zu erleben. Neben Impulsvorträgen gibt es vier Diskussionsforen zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Panels thematisieren die Erschließung von Märkten sowie Chancen und Talentförderung in diesem, mittlerweile zweitstärksten Wirtschaftssektor. Prominente Teilnehmer sind u.a. Joseph Woods, Manager of Innovation am World Centre for New Thinking, und Gabrielle Muris, Direktorin des RDM Campus Rotterdam. Das Revier vertreten u.a. Marcus Gloria, Vorsitzender der „Ruhr Music Commission“ und Veranstalter von Bochum Total, Christian Eggert von der Bochumer Agentur ‘DaCapo – Kultur Offensiv’ und Projektleiter von Urbanatix sowie Barbara Wendling, Initiatorin der Aktions- und Kommunikationsplattform Kreative Klasse Ruhr und Mitgründerin der design commission ruhr, Branchenvertretung der regionalen Designer in der Region.

    Die Teilnahme an der Jahrestagung ist noch möglich und kostenlos, Anmeldung erforderlich per Mail an staudt@e-c-c-e.com oder über die Website.

    Ort: Gelände des Zeltfestival Ruhr am Kemnader See (Bochum/Witten
    Termin: 03.09.2010 ab 13.00 Uhr (Einlass 12.30 Uhr)

    Im Anschluss an die Jahrestagung wird der Auftakt des diesjährigen Kreative Klasse Ruhr-Festivals (3.9.-3.10.2010) gefeiert. Ab 20.00 Uhr zeigen die nonstopnerds unter dem Titel „off the wall“ neue Arbeiten aus Design, Fotografie und Illustration.

  • Die Stadt hacken: Temporär-Architektur am Kopstadtplatz Essen

    space of total retreat

    STR Space of Total Retreat / Raum des gänzlichen Rückzugs: Temporäre Architektur aus schnell verfügbaren, einfachen Materialien gibt es noch bis zum 29. August, 24 Stunden begeh- und erfahrbar, am Essener Kopstadtplatz. Veranstaltungen finden am 27. und 28. August statt. Dahinter steht das Projekt Hacking the City, das dem urbanen Raum Rückzugsräume “ohne Konsum-, Bespaßungs- oder Ordnungszwänge” öffnen und als “kulturelles Hacking” agieren will. Die STR-Skulptur in Essen präsentiert sich als streng formales Architekturelement, das im Inneren circa drei Personen aufnehmen und diesen einen Rückzugsraum mitten im
    Alltagstrubel urbaner Dynamik bietet. Durch die Sandwich-Bauweise mit entsprechend absorbierenden bzw. reflektierenden Materialien wie Sand, Gips und Stahlgitter werden Außeneinflüsse größtenteils verhindert.

    Freitag 27. August, 19 Uhr
    Forum Kunst und Architektur / Kunstverein Ruhr, Kopstadtplatz 12, 45127 Essen-Zentrum,
    Vortrag und Diskussion Retrograde Strategien am Beispiel des „Space of Total Retreat“ mit Prof. Georg Winter (Urban Research Institut, AG-Retrograde Strategien, S_A_R Projektbüro) und Dr. Sabine Maria Schmidt (Museum Folkwang, Kuratorin für zeitgenössische Kunst).

    Samstag 28. August, 13 Uhr
    Kopstadtplatz, 45127 Essen-Zentrum,
    Ortsbegehung und Künstlergespräch mit Georg Winter und dem STR-Team.

    www.hacking-the-city.org

  • Temporäre Stadt Duisburg: neue Lösungen für den Stadtverkehr

    Temporäre Stadt an besonderen Orten: Vom 12. bis 26. September 2010 soll in Duisburg, zwischen Innenhafen und Innenstadt, “ein Stadtraum von neuer Qualität” entstehen. Erprobt werden im Rahmen dieses städtebaulichen Experiments neue Lösungen für den Stadtverkehr.

    Im Zentrum steht dabei die Realisierung des Gewinnerentwurfs „Wetterumschwung in Duisburg – Neues Klima für den öffentlichen Raum“. Anna Lerch und Mavie Lakenbrink von der der TU Dortmund, Fakultät Raumplanung, richten einen „shared space“ auf Zeit ein. Rund um den Duisburger Burgplatz wird ein Verkehrsraum entstehen, den sich Fußgänger, Rad- und Autofahrer gleichberechtigt teilen. Es herrscht Schrittgeschwindigkeit, Ampelanlagen werden abgeschaltet und die Fahrbahnen werden zum Teil gesperrt. Durch diese Maßnahmen entstehen rund 2000 Quadratmeter zusätzliche Freiflächen. Diese bleiben nicht ungenutzt, sondern werden den Bürgern zur Verfügung gestellt: Vorgesehen ist eine Erweiterung der Fußgängerzone mit Aufenthaltsqualitäten. Die gestalterischen Veränderungen des Verkehrsraumes sind nicht rein temporär gedacht: Sie gehen in die Diskussion in die konkrete Stadtplanung von Duisburg über, unterschiedliche Gruppen sollen aktiv werden und sich an der Um- und Neugestaltung des Stadtraums beteiligen.

    www.temporaere-stadt.de

  • Zukunftsorte: Wie wird das Revier wohnen?

    Zukunftsorte

    Wie wird das Revier in Zukunft wohnen? Damit beschäftigt man sich im Rahmen des Kulturhauptstadtjahr-Projekts Route der Wohnkultur (das klingt nach dem Weg durch die Ikea-Möbelausstellung, oder?). Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet stellt vier innovative Wohnprojekte vor, die in Planung oder bereits in der Umsetzung sind: Am Phoenix-See in Dortmund, der noch auf seine Flutung wartet, wird ein Gemisch aus Wohnen, Wassersport und Arbeiten entstehen. Eine ehemalige Industrie-Trasse verbindet den Stadtteil Essen-Altendorf mit der City, in Duisburg-Bruckhausen weicht alter Baubestand einem neuen Grüngürtel, und unter dem Titel InnovationCity Ruhr wird ein Stück Revier gesucht, das zu einem klimagerechten Stadtteil mit Vorbildcharakter umgestaltet werden soll. Alle Projekte werden – das ist praktisch – auch in Audioform vorgestellt, die Podcasts kann man sich auf der Webseite www.zukunftsorte.de herunterladen. Jule Vollmer, Fritz Eckenga, Dunja Hayali und Jochen Malmsheimer lesen allgemeine Informationen und Fakten zu den jeweiligen Orten vor, die ergänzt werden durch Statements und Interviews von Planungsträgern, Investoren, Stadtplanern und Bürgern.

  • Streetlab Pop-up-Store in Dortmund

    streetlab pop up store

    Pop-up-Stores sind hip: Tür auf, Modeverkauf. Oder Kaffeeverkauf. Oder anderes. Ab sofort auch in Dortmund: Am 4. August wird in den Räumlichkeiten von Heimatdesign Niederländisches zu betrachten und zu kaufen sein. T-Shirts, Grafiken, Fotos und andere Produkte aus unserem Nachbarland werden hier bis zum 28. August angeboten. Das Ganze ist Teil des hier schon mehrfach vorgestellten Concrete Playground-Projekts.

    Eröffnung: 4. August, 18 Uhr
    Pop-up bis zum 28. August

    www.heimatdesign.de

  • e-culture fair 2010

    e culture fair

    Vom 20. bis 29. August findet in Dortmund das International Symposium für Electronic Art (ISEA) statt – wir berichteten. Und in diesem Rahmen wird auch die E-Culture Fair 2010 ausgerichtet: Sie zeigt innovative Projekte aus den Gebieten Medienkunst, Kreativwirtschaft und Forschung – zum ersten Mal in Deutschland. In einem Ausstellungs- und Messebereich, in Workshops und Präsentationen gibt die Veranstaltung internationalen Künstlern und Kreativen, die im Bereich der elektronischen Kultur arbeiten, eine Plattform, um ihre neuesten Arbeiten vorzustellen. Gesellschaftliche und kulturelle Transformationen durch elektronische und digitale Aspekte sowie die künstlerische Reflexion dieser Veränderungsbewegung – darum geht es auf dem dreitägigen Event.

    Montag, 23. August, bis Mittwoch, 25. August 2010
    Dortmunder U, Etage U2
    Abschlussparty am 25. August 2010, 21 Uhr

    www.eculturefair2010.eu/de

  • Streetlab aus Amsterdam auf dem Juicy Beats Dortmund

    streetlab Am 31. Juli findet in Dortmund wieder das Juicy Beats Festival statt – und in diesem Rahmen gastiert auch das Amsterdamer Projekt Streetlab auf dem Event im Westfalenpark. Übrigens schon am 30. Juli, sodass man auch am Vortag die Ausstellung – ganz in Ruhe – begutachten kann.  Junge Modemacher, DJs und Street Artists treffen hier im Kontext des Projekts Concrete Playground auf Jugendliche und Kreative aus dem Ruhrgebiet. 15 umgerüstete Container stellen an diesem Tag die Plattform für Kreative aus den Niederlanden und dem Revier. Neben Streetwear wird es hier auch Fotografie und Live Painting geben, zudem Fashionshows und Liveperformances.

    Mehr Infos hier!

  • Funken, Flammen und Fabriken: “Feuerländer” in Oberhausen

    feuerlaender

    Rund 200 Gemälde, die sich mitder Schwerindustrie in Europa und den USA beschäftigen, stellen das Ausstellungs-Highlight des LVR-Industriemuseums  und des Peter-Behrens-Baus (beide Oberhausen) im Kulturhauptstadtjahr 2010 dar.
    Feuerspeiende Hochöfen und düstere Bergwerksstollen zeigen die Gemälde ebenso wie Situationen aus dem Leben der Menschen in der Industriegesellschaft. Im Mittelpunkt der bislang größten internationalen Ausstellung des Hauses steht die Geschichte der Arbeit aus dem Blickwinkel der Kunst an Beispielen aus Bergbau sowie Eisen- und Stahlindustrie von 1800 bis heute. Die Orte des Geschehens werden hier, wie die Ausstellung selbst, „Feuerländer“ genannt, europäische und amerikanische Regionen mit montanindustrieller Vergangenheit und Gegenwart.

    Weitere Informationen unter www.feuerlaender.lvr.de.

    Feuerländer – eine Ausstellung an zwei Orten
    Peter-Behrens-Bau, Essener Straße, 46119 Oberhausen und
    LVR-Industriemuseum, Hansastraße 20, 46049 Oberhausen
    Dauer der Ausstellung: 27. Juli bis 28. November 2010
    Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 17 Uhr, Sa – So 11 – 18 Uhr

  • Arctic Perspective im HMKV Dortmund

    arctic perspective Zu heiß draußen? Das Museum lockt mit Kühlung und in diesem Fall sogar einem kühlen Thema. Keinem leichten allerdings: Mit dem Klimawandel rückt die wirtschaftliche Ausbeutung von noch unerschlossenen Energie- und Rohstoffreserven in den Polarregionen zunehmend in den Bereich des Möglichen.
    Das Kooperationsprojekt Arctic Perspective – Third Culture betont dagegen, dass die Polarregionen nicht nur von ökonomischer Bedeutung sind. Viel mehr sind die (bewohnte) Arktis und die (unbewohnte) Antarktis und die radikalen kulturellen und ökologischen Veränderungen, die sich an den beiden Polen vollziehen, zentral für ein kritisches Verständnis des komplexen globalen Systems, das aus dynamischen Beziehungen zwischen Kultur, Ökonomie, Geopolitik und Ökologie besteht.
    Die Ausstellung Arctic Perspective im HMKV Dortmund dokumentiert die Entwicklung einer mobilen Wohn- und Arbeitsstation, die für nomadische Nutzung, zur Messung von Umweltdaten und für medienbasierte Arbeit „on the land“ eingesetzt werden kann, weit weg von den festen arktischen Siedlungen. Gleichzeitig reflektiert die Ausstellung über die Beziehungen zu traditionellem Wissen und Kultur der Inuit. Inhaltliche Eckpunkte der Ausstellung sind Architektur, Geopolitik, Autonomie, Technologie und Landschaft.
    Das Projekt untersucht mit den Mitteln der (Medien-)Kunst und der interdisziplinären künstlerischen Forschung („third culture“) die komplexen globalen kulturellen und ökologischen Interrelationen in der Arktis, entwickelt Konzepte für die Konstruktion nachhaltiger taktischer Kommunikationssysteme und Infrastrukturen und umweltfreundliche Art/Science Forschungsstationen, die eine Intensivierung des interdisziplinären und interkulturellen Dialogs und der Kooperation befördern sollen.

    Arctic Perspective
    noch bis zum 10. Oktober 2010, freier Eintritt

    www.hmkv.de

  • A Star Is Born: Rock und Pop vor und hinter der Kamera im Museum Folkwang

    Elvis Fotografien, Plattencover, Zeitschriften und Autogrammkarten aus sechs Jahrzehnten Pop- und Rockgeschichte gibt es ab sofort bis zum 10. Oktober in der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang in Essen: A Star is Born. Fotografie und Rock seit Elvis präsentiert über 300 Exponate rund um Elvis Presley, Little Richard, Chuck Berry, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Frank Zappa, David Bowie, Prince oder Bands wie die Rolling Stones, Queen und die Beatles bis hin zu aktuellen Acts wie den White Stripes, Coldplay, Franz Ferdinand oder den Arctic Monkeys. Die Ausstellung bietet an drei Stationen die Möglichkeit, entsprechende Musik zu hören. Fernsehbilder und Videoaufnahmen der Stars ergänzen in einem eigenen Raum und auf verschiedenen Screens das Material der Ausstellung. Ein Audioguide mit Interviews, Statements und Musikstücken wird kostenfrei am Empfangscounter im Foyer ausgehändigt.

    Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr, Fr 10–22.30 Uhr, montags geschlossen
    Eintrittspreise (inkl. Sammlung): Di–So 8 Euro, ermäßigt 6 Euro
    Mehr Infos hier.

    Foto: © Bettmann / Corbis